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Jubiläum Roßlau|800

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Das Jubiläum RO|800 bereichert das gesamte Jahr 2015. Das Jubiläumsjahr RO|800 orientiert sich an den vorhandenen Veranstaltungen Roßlaus. Es ist umrahmt von einer Auftaktveranstaltung, einem Festakt, dem Höhepunkt zum Roßlauer Heimat- und Schifferfest und einer Abschlussveranstaltung zum Roßlauer Adventsmarkt.

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Roßlauer Heimat- und Schifferfest
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Spendenkonten für RO|800
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Stadtsparkasse Dessau
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Volksbank Dessau-Anhalt eG
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Herausgeber: FöV der Schifferstadt RO
Unterstützt durch: Stadt Dessau-Roßlau

Aktuelles Kalenderblatt RO|800:

13. Dezember

Pastor Kaspar Christian Zimmermann (1700-1753) hielt am 13. Dezember 1742 die Gedächtnispredigt in der Stadtkirche für den am 07. November verstorbenen Fürsten Johann August von Anhalt-Zerbst (1677-1742). In dessen Regierungszeit wurden das kleine Schloss auf dem Burggelände (1740) und das Rathaus (1740/41) erbaut. Pastor Zimmermann war am 16. Dezember 1700 in Bleddin bei Kemberg geboren worden. 1734 wurde er Subdiakon an St. Bartholomäi in Zerbst, um bereits zwei Jahre später als Pastor nach Roßlau zu wechseln. Im gleichen Jahre heiratete er Wilhelmine Sophie Töpfer, die Tochter des Andreas Töpfer, Superintendent in Zerbst. Zimmermann blieb bis zu seinem Tode am 2. Oktober 1753 der erste Roßlauer Ortsgeistliche.

Am 13. Dezember 1758 mußten im Rahmen der Dohna-Wedellschen Kontribution alle Pferde des Fürstentums Anhalt-Zerbst nach Zerbst gebracht werden, von denen 811 für das preußische Heer ausgesucht wurden.

Lange hatte sie keinen Bestand,1958, die HO-Verkaufsstelle Lebensmittel in der Hauptstraße 98, die am 13. Dezember 1958 eröffnet wurde.

Als am 13. Dezember 1971, dem Tag der Pioniere der Grundstein für die neue Oberschule in der Rosselstraße gelegt wurde, herrschte eine grimmige Kälte. Laufend fror ein Instrument des Jugendblasorchesters Roßlau ein, dass dann im benachbarten Kindergarten „Mauz und Hoppel“ mit heißem Wasser wieder aufgetaut werden mußte.

Aus Anlaß seines 60. Geburtstages am 03. Dezember 2000 wurde Willi Dreibrodt jun. am 13. Dezember im Stadtrat mit dem Ehrentitel „Stadtmusikdirektor“ ausgezeichnet. Seine Laudatio beendete Bürgermeister Klemens Koschig mit einem Zitat aus Romain Rollands (1866 – 1944) „Musiker von einst“: „Wir fürchten nicht für die Zukunft. Unsere Rastlosigkeit aber auch unser Stolz wollen uns oft einreden, wir seien auf dem Gipfel der Kunst angelangt und stünden damit am Vorabend ihres Niedergang. So war es von Anbeginn. In allen Jahrhunderten hat man geklagt: „Alles ist gesagt, wir kommen zu spät.“ – Alles ist gesagt, mag sein. Und doch: alles ist noch zu sagen. Die Kunst ist unerschöpflich wie das Leben. Nichts macht dies sinnfälliger als die unversiegbare Musik. Dieser Ozean von Musik, der die Jahrhunderte erfüllt.“

In einer Sondersitzung stimmten die Stadträte in Dessau und Roßlau am 13. Dezember 2006 der Neufassung des im Juni 2005 beschlossenen Fusionsvertrages zu, um damit den Weg für die Neuwahl der Ortschaftsräte gemeinsam mit dem Stadtrat Dessau-Roßlau frei zu machen. Bei der zuvor stattgefundenen ordentlichen Stadtratssitzung ergehen sich die Stadträte Dreibrodt, Gerdung und Pfennigsdorf in unendlichen Anträgen und Debatten.

[von Klemens Koschig | Alle Kalenderblätter hier]

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Begleitet wird das „Jubiläumsjahr RO|800“ von einer Stafette von Staffelstäben. In jedem werden Zeitzeugnisse der Veranstalter, der Vereine und Themen der Stadt eingebracht und mit einem Siegel verschlossen. Die so entstandenen „Zeitkapseln“ werden an dem „Jubiläums-Träger“ – unserem „Zeitzeugen RO|800“ angebracht, der für die nächsten 50 Jahre seinen Platz im Roßlauer „Kulturkaufhaus“ finden soll. Zum 850. Geburtstag Roßlaus dürfen die 30 „Zeikapseln“an den versiegelten Seiten wieder geöffnet werden.