spacer

Jubiläum Roßlau|800

Logo-Download + Nutzungsbedingungen

RO-800 Der ZEITZEUGE

RO-800 UnterstützerurkundeAlle Veranstaltungen >>>
Alle RO|800 Produkte >>>

Aktuelles Kalenderblatt >>>

Das Jubiläum RO|800 bereichert das gesamte Jahr 2015. Das Jubiläumsjahr RO|800 orientiert sich an den vorhandenen Veranstaltungen Roßlaus. Es ist umrahmt von einer Auftaktveranstaltung, einem Festakt, dem Höhepunkt zum Roßlauer Heimat- und Schifferfest und einer Abschlussveranstaltung zum Roßlauer Adventsmarkt.

Begleitet wird das „Jubiläumsjahr RO|800“ von einer Stafette von Staffelstäben >>>

Bereichern auch Sie unsere Veranstaltungen.
Helfen Sie mit bei den Vorbereitungen - bringen Sie sich ein und nehmen Sie mit uns Kontakt auf >>>

Roßlauer Heimat- und Schifferfest
Monatszeitung "meinRoßlau"

Spendenkonten für RO|800
Förderverein der Schifferstadt Roßlau e.V.
Stadtsparkasse Dessau
BIC: NOLADE21DES
IBAN: DE78 8005 3572 0115 0150 27
Volksbank Dessau-Anhalt eG
BIC: GENODEF1DS1
IBAN: DE74 8009 3574 0003 0685 44
_____________________________________________

Herausgeber: FöV der Schifferstadt RO
Unterstützt durch: Stadt Dessau-Roßlau

Aktuelles Kalenderblatt RO|800:

18. Dezember

Die Quedlinburger Fürstäbtissin Maria Elisabeth, Herzogin zu Schleswig-Holstein-Gottorf, Stomarn und der Dithmarschen, Gräfin zu Oldenburg und Delmenhorst (1678-1755), reichte am 18. Dezember 1719 den Lehnbrief über Burg und Stadt Roßlau an Fürst Karl Friedrich von Anhalt-Bernburg (1668-1721) aus, nachdem sie am 1718 zur Äbtissin gewählt worden war und Karl Friedrich am 14. Februar 1718 die Nachfolge seines Vater Victor Amadeus (1634-1718) angetreten hatte.

Immer wieder hatten die Roßlauer unter den Bedrückungen zu leiden, die der Siebenjährige Krieg besonders von preußischer Seite aus dem Ackerbürgerstädtchen auferlegte. Preußische „Artillerie Knechte“ wurden am 18. Dezember 1760 im Rathaus einquartiert.

Ludwig Würdig beschrieb 1866 den fürchterlichen Orkan, der am 18. Dezember 1833 über das Mittelelbegebiet tobte: 'Nachmittags gegen 4 Uhr, nachdem schon der ganze Herbst äußerst stürmisch gewesen, erhob sich ein so starker Orkan, wie man ihn seit März 1801 nicht erlebt hatte. Er deckte Dächer ab, zerstörte ganze Gebäude, stürzte Mauern und Wände um, riß Bäume an den Wegen nieder, so daß diese unbefahrbar wurden, und warf Wagen samt den Pferden um.' In den herzoglichen Forsten wurden etwa 200.000 Bäume entwurzelt oder zersplittert, so daß sofort die Holzpreise sanken. Deshalb wurde Herzog Leopold Friedrich (1794-1871) geraten die in den Napoleonischen Kriegen zerstörte Elbbrücke wieder aufzubauen.

Am 18. Dezember 1883 wurde der 'Kreuztisch Roßlau' gegründet, eine 'dem Wohltun gewidmete Vereinigung von Bürgern der Stadt' Roßlau.

Am 18. Dezember 1901 wurde im Gasthof zum Bären der Roßlauer Geschichtsverein als Ortsgruppe des Anhaltischen Geschichtsvereins für Roßlau und Umgegend gegründet. Zum Vorsitzenden wurde Mittelschullehrer Hermann John, zum Schriftführer Herr Vogel und zum Schatzmeister Postmeister Niemann gewählt. Auf der Gründungsversammlung wurde die Gründung eines städtischen Museums angeregt, wofür schon drei Tage später Spenden auf dem Rathaus abgeliefert wurden. Als Referenten für den ersten Vortragsabend des Vereins am 06. Januar 1902 konnte kein geringerer als Archivrat Dr. Hermann Wäschke aus Zerbst gewonnen werden.

Vertreter des NEUEN FORUM Roßlau kamen am 18. Dezember 1989 mit Bürgermeister Josef Plicka (1944-2010) und Mitgliedern des Rates der Stadt zu einem Gespräch am Runden Tisch zusammen. Dabei lehnten sie eine Kooptierung von Mitgliedern in den Rat ab, da sie durch niemanden autorisiert waren. Dies konnte erst durch freie Wahlen geschehen. Der Vorschlag folgte dem Vorbild der Modrow-Regierung, die Vertreter der verschiedenen Oppsitionsgruppen in die Regierung aufgenommen hatte.

[von Klemens Koschig | Alle Kalenderblätter hier]

_____________________________________________________________________

Begleitet wird das „Jubiläumsjahr RO|800“ von einer Stafette von Staffelstäben. In jedem werden Zeitzeugnisse der Veranstalter, der Vereine und Themen der Stadt eingebracht und mit einem Siegel verschlossen. Die so entstandenen „Zeitkapseln“ werden an dem „Jubiläums-Träger“ – unserem „Zeitzeugen RO|800“ angebracht, der für die nächsten 50 Jahre seinen Platz im Roßlauer „Kulturkaufhaus“ finden soll. Zum 850. Geburtstag Roßlaus dürfen die 30 „Zeikapseln“an den versiegelten Seiten wieder geöffnet werden.